Dysplasie-Sprechstunde

Differentialkolposkopie-/vulvoskopie, Probenentnahme, HPV- Abstrich,
Therapie bei auffälligen Befunden

Auffällige Abstriche bei der Krebsvorsorge (PAP-Abstrich) und bestimmte Veränderungen am Gebärmutterhals sowie in der Scheide und am äußeren Genitale erfordern eine weiterführende Untersuchung. Um die genaue Ursache zu klären, führen wir eine Differentialkolposkopie (Betrachtung mit Vergrößerungsoptik) nach Anfärbung der Veränderung und ggf. Gewebeentnahme durch. Die aus der Kombination dieser Untersuchungsmethoden gestellte Diagnose entscheidet über das weitere Vorgehen.

Leichtere Veränderungen, bei denen eine spontane Rückbildung sehr wahrscheinlich ist, können über einen Zeitraum von 6-12 Monaten beobachtet werden.

Erfolgt keine Rückbildung, sowie bei schweren Veränderungen ist eine operative Therapie erforderlich. In einem ausführlichen Gespräch erläutern wir Ihnen die Behandlungsalternativen.

Die Gewebsentfernung erfolgt leitliniengerecht und am schonendsten mit einer elektrischen Drahtschlinge (LEEP, Loop-Excision) oder durch eine Laser-Operation, die wir in der „Praxisklinik im Stühlinger“, in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Praxis, durchführen.

In der Dysplasie- Sprechstunde werden außerdem auch weitere Befunde im Intimbereich abgeklärt. Dabei kann es sich um Feigwarzen (Condylome), Fibrome oder unklare Veränderungen handeln, die ebenfalls unter der Vergrößerung durch das Kolposkop besser beurteilt werden können. Eine Behandlung kann, wenn erforderlich, ambulant und schonend mit unserem CO²- Laser durchgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie.